Neues ZH Energiegesetz, Regierungsrat Martin Neukom

Martin Neukom unterstützt die IG Solar Wehntal…

… und nimmt am Online-Meeting zum Virtuellen Wehntaler Sunetag teil

Regierungsrat Martin Neukom hatte sich für einen Kurzbesuch am virtuellen Wehntaler Sunetag der IG Solar Wehntal angemeldet und blieb schlussendlich über eine Stunde. Der erste virtuelle Solartreff war ein Erfolg! – 16 Teilnehmende nahmen am virtuellen Treffen der IG Solar vom 20. Mai 2020 teil. Höhepunkt war die Vorstellung des neuen Zürcher Energiegesetzes von Regierungsrat Neukom persönlich.  

Eine Zusammenfassung:

  • Solarstrom ist die einzige Option in der Schweiz, um für die Wärmeerzeugung fossilfrei zu werden.
  • Der Erdölverbrauch muss nicht einfach reduziert, sondern ganz ersetzt werden.
  • Wir brauchen eine Verfünffachung der Stromproduktion aus PV-Anlagen.
  • Es muss schnell gehen. Der Markt und die Konsumenten sind zu langsam. Daher kommt der Staat ins Spiel.
  • Bei Neubauten von Privaten, Gewerbe und Industrie muss ein Anteil des Stromverbrauches selber erzeugt werden.
  • Für den Ersatz von Öl- und Gasheizungen können ab dem 1. Juli 2020 Beitragsgesuche beim Kanton gestellt werden. Als Ersatz gelten: Wärmepumpen, Holzheizungen u.a.
  • Wie so über Speicher reden, wenn wir noch fast keine Produktion haben?
  • Fokus auf Winter-Stromproduktion bei der Auslegung von PV-Anlagen; Sommer ist nicht das Problem.
  • Eine Anlage im Quartier hat Vorbildfunktion und motiviert weitere Personen, Anlagen zu bauen und den eigenen Strom zu nutzen.

Das Energiegesetz muss nun durch das Kantonsparlament und kann frühestens am 01.01.2022 in Kraft treten. Im Falle eines Referendums, kommt das Gesetz noch vors Stimmvolk.

Die IG Solar konnte bei diesem Online-Meeting ihre Anliegendem Regierungsrat vorlegen:

  • Warum gibt es immer noch Gemeinden (Bsp. Bachs) die Baugesuche für Solaranlagen verlangen und hohe Gebühren verlangen?
  • Grossverbraucher Artikel im Energiegesetz: Die Zielvereinbarungen sollten schon für Betriebe mit kleinerem Energieverbrauch gemacht werden.
  • Bauten ausserhalb des Siedlungsgebietes, z.B. Bauernhöfe, haben grosse Dachflächen, aber nur „kleine“ Leitungen vom EW. Der Bau einer PV-Anlage wird oft nicht gemacht, weil die Kosten für den Leitungsausbau enorm hoch sind und von den Anlagebauern getragen werden muss.
  • Statt kleine Anlagen auf den Privathäusern zu bauen, könnten doch Grossanlagen von Dritten gebaut werden. Private Hausbauer könnten wie beim Schutzraum Ersatzabgabe leisten, welche für den Bau von Grossanlagen verwendet werden müssen.
  • Der Staat muss mehr Vorbildfunktion wahrnehmen: Liegenschaften, welche dem Staat gehören, müssen mit PV-Anlagen „bepflanzt“ werden. V.a. auch Schulen, um die nächste Generation zu sensibilisieren.
  • Es wäre gut, wenn die Gesetzgebung auf den heute modernen Technologien angepasst würden.
    Ein Beitrag von unserem Juristen Richard Amstutz.

Der Regierungsrat stellt seinen Klima-Deal vor…

Klima Deal für Kanton ZH, Martin Neukom

Zusätzliche Informationen aus den Medien und Politik

Die Kommentare der Parteien und Medien waren mehrheitlich positiv. Der HEV ist skeptisch.

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