Doppel-Sporthalle Niederweningen

Am 25.9.19 hat die Schulgemeinde-GV die grössere PV-Anlage mit einer grossen Mehrheit und ohne Gegenstimmen angenommen!
Vielen Dank allen die das Projekt unterstützt haben!

Oliver Franz für die IG Solar

IG Solar Wehntal unterstützt die Idee der vollflächigen PV Belegung

  • Die neue Halle bietet ein perfektes nach Süden gerichtetes Dach für eine Photovoltaik Anlage. Nutzen wir diese einmalige Chance!
  • Maximale PV Belegung auf allen möglichen Dächern. Ist nie so günstig wie bei Neubau.
  • Ur-Idee: GANZE Turnhalle, theoretisch sogar Anbau
  • Denkmalschutz: Anbau und Nordseite schwierig, Südseite OK

Die Baukommission hat neben der ursprünglich geplanten Anlage (80 kwp, Hälfte des Süd-Dachs) eine grössere Option (140 kwp, ganzes Süd-Dach) ausgeschrieben und geprüft. Sie ist zum Schluss gekommen, dass die grössere Option mehr Sinn macht und die höhere Nachhaltigkeit den Mehrpreis rechtfertigt.

Um diesen Zusatzkredit genehmigen zu lassen, kam es am 25.09.2019 zur ausserordentlichen Schulgemeindeversammlung, wo die BürgerInnen mit 40:0 Stimmen (bei 3 Enthaltungen) für die grössere 140 kwp PV-Anlage gestimmt haben. – Mehr Details zur Abstimmung auf der Website der Schule Wehntal:

Die Schulpflege der Schule Wehntal hat die Projektänderung und den Zusatzkredit für den Ausbau der Photovoltaik-Anlage an ihrer Sitzung vom 19. August 2019 genehmigt. Sie möchte damit ihre Vorbildfunktion wahrnehmen und verstärkt zum Ausbau der erneuerbaren Energien beitragen.
Zukünftig soll auch eine Eigenverbrauchsgemeinschaft mit den schuleigenen Liegenschaften
Mammutwis und Kindergarten Rottupf geprüft werden können. Dies ist nur mit einer
Vergrösserung der Photovoltaik-Anlage möglich.

Abschied der Schulpflege, Beleuchtender Bericht

Von der IG Solar sind wir sehr erfreut, dass die Schulpflege unsere Werte teilt und die grössere Option empfiehlt, damit diese einmalige Gelegenheit eines grossen, perfekt gelegenen Daches voll ausgenutzt werden kann. Wir sehen das als grossen Beitrag und unsere Verantwortung, eine nachhaltige, langfristige und für unsere Jugend vorbildliche Lösung zu realisieren, die auch Potential für zukünftige Anwendungen bietet.

Argumente für maximale Fläche

  • Möglichst grosser Beitrag an die Energiewende
  • Möglichkeiten für Zukunft offen halten, nicht zu klein planen
    • Querschnitts-Anschlussleitung von Anfang an gross genug dimensionieren
    • Zukünftige Speichermöglichkeiten
    • Anschliessen Mammutwies in Zukunft (Eigentümergemeinschaft)
  • Höherer Eigenverbrauch / Abdeckung
    • Verbrauch heute: ca. 140’000 kwh + Annahme Turnhalle: ca. 70’000 kwh = ca. 210’000 kwh zukünftiger Stromverbrauch
    • Produktion kleine Variante: ca 80’000 kwh
    • Die grosse Variante (ganze Süd-Fläche) gäbe ca 140’000 – 160’000 kwh
    • (Nord-Fläche wäre nochmals ca. 80’000 kwh, was Total 240’000 kwh im Jahr bedeuten würde und somit den geplanten Jahresverbrauch im Durchschnitt gut decken könnte, und Reserve für zukünftige Anwendungen bieten würde (Elektro-Tankstelle etc)
  • Jede CO2 neutral produzierte Kwh trägt zur Energiewende bei, auch wenn sie «nur» verkauft und nicht selber verbraucht wird. Die Kilowattstunde (Kwh) wird von jemand anderem verbraucht und ersetzt eine Kohle- oder Atomstrom-Kwh.
  • Im Winter deckt man mit zu kleiner Anlage nur Bruchteil von Bedarf ab

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